Kopfzerbrechen über die Zentralstation

Planer sollen bis Jahresende Verlagerung prüfen / Bedingung ist eine Lösung für die Nachnutzung

 

Soll es im Zuge der Neugestaltung der Königsplätze zu einer Verlagerung der darunter liegenden Zentralstation für Stadtbusse an die Westernmauer kommen, dann muss vorher eine Nachnutzung für die Fläche klar sein. Wie die Technische Beigeordnete der Stadt Paderborn, Claudia Warnecke, am Donnerstagabend vor dem Rat erläuterte, gebe es derzeit Gespräche zwischen dem Anlieger Klingenthal und einem Gutachter. Dabei gehe es um ein Konzept in Richtung Einzelhandel, bei dem insgesamt zehn anliegende Eigentümer ins Boot geholt werden müssten und auch die Suche nach einem Investor.


Anlass für die Auskunft Warneckes war eine Anfrage der Fraktion FBI-Freie Wähler nach dem Stand der Überlegungen, die Zentralstation an die Westernmauer zu verlegen. Ein Auftrag, sowohl verkehrliche als auch städteplanerische Auswirkungen zu untersuchen, sei ausgeschrieben; ein finales Angebot solle dem Bau- und Planungsausschus zur Auftragsvergabe für seine Sitzung am 22. August vorliegen, so Warnecke. Mit der Vorstellung des Konzeptes sei dann bis Ende des Jahres zu rechnen, so dass es zu einer Beschlussfassung Anfang nächsten Jahres kommen könne. Warne

 

(Neue Westfälische 23.05.2015)